Wer bin ich und andere Abartigkeiten des täglichen Wahnsinns
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   
    anderswo.ist.nirgendwo

    komplizierte.traumwelt
   
    marie-adel-verpflichtet

   
    triochrio

    unzerschoent
    - mehr Freunde

   14.01.18 14:05
    Ich finde Kinder auch se
   14.01.18 15:34
    Kinder sind etwas Wunder
   28.01.18 13:32
    Erst hab ich ja gedacht
   28.01.18 13:54
    Oh....ich liebe diese Üb
   24.03.18 16:19
   
   27.06.19 13:30
    where to get prescriptio

https://myblog.de/sprudelchen

Gratis bloggen bei
myblog.de





Das tote Dorf

Angsteinflößende Stille. Das Morgengrauen ist lange vorbei. Sonntagmorgen. Normalerweise würden jetzt Autotüren nacheinander zugeschlagen werden und das pausenlos. Ich wohne am Dorfrand, gleich neben dem Friedhof, der täglich stark besucht ist. Aber heute nichts. Selbst der einsame Nachbarskläffer kläfft wahrscheinlich nur sich selbst an, denn es ist keine Menschenseele zu sehen oder zu hören. Doch dann, etwas entfernt, am Waldrand ein böses Bellen. Ein großer Hund macht mit einem bedrohlich klingenden, tiefen Bellen auf sich aufmerksam. Doch ein Herrchen ist nicht zu hören oder zu sehen. Was ist hier nur los? Langsam macht sich Angst in mir breit. Bin ich die einzige Seele, die noch in diesem kleinen Ort unter den Lebenden weilt? Eiskalt läuft es mir den Rücken herunter. Doch dann – ein Geistesblitz – gestern war Fasching im Ort! Stimmt ja. Puh..... Natürlich kann es da sein, dass ich um diese Uhrzeit eine der wenigen Überlebenden in meinem Ort bin. Es war ja auch.....eigentlich recht lustig und der Durst war groß, bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger. Mein Abend endetet (natürlich) wieder viel zu früh. Aber dafür geht es mir heute katerlos blendend. Hat eben alles Vor- und Nachteile.....hihi

Da waren sie wieder, die Vieltrinker, die Spaßvögel und die Spaßverderber. Alkohol macht aber auch Dinge mit Menschen. Da sind die, die gar nicht mehr aufhören können zu reden, wenn der Pegel steigt, dann die, die ihre Tanzkünste präsentieren, obwohl sie im Alltag steif und unscheinbar durch die Gegend laufen und natürlich auch die, denen der Alkohol dermaßen schadet, dass sie unbedingt Stress machen müssen. Na die hab ich ja besonders gern....., die Spaßverderber und Stressmacher. He, hört auf zu saufen, ihr schadet nicht nur euch, nein, eure Mitmenschen haben das überhaupt nicht so gern und manche zittern vor Angst, wenn sie an die Auswirkungen denken. Ich gehöre zu den Spaßvögeln, Vieltänzern und Alkoholgenießertypen. Und trotzdem war mein Abend viel zu schnell zu Ende.

Und was lernen wir daraus, Menschen ändern sich nicht, sie versuchen nur ihr wahres Sein zu verstecken, bis der Moment gekommen ist, wo es herausdarf. Mal zur Freude und mal zum Leid der Mitmenschen.

Falls ihr feiern geht, genießt es und wenn ihr zu den Stänkertypen gehört, trinkt ein Gläschen weniger, eure Mitfeierwütigen werden dankbar dafür sein. Jetzt, so kurz nach dem Mittag, lebt mein Dorf langsam wieder auf. Die Autotüren knallen wieder zufrieden zu und der eine oder andere Kater wird so manchen heut durch den Tag begleiten.

28.1.18 13:21
 
Letzte Einträge: Die Sache mit den Kindern, Frauen sind wie das Wetter, HILFE!!!, Hilfe!!!!, 13 Stufen, Schrei aus der Dunkelheit


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jenny / Website (28.1.18 13:32)
Erst hab ich ja gedacht es kommt eine Horror Geschickte.

Doch dann hast du über die Party wütigen und möchtegern geschrieben.

Das war dich schon überraschend.


(28.1.18 13:54)
Oh....ich liebe diese Überraschungen ;-) da ists mir gelungen... Weißt, aus jeder noch so durchschnittlichem Ereignis, kann man einen Horror machen, um am Ende Menschen vielleicht zum Lachen zu bringen.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung