Wer bin ich und andere Abartigkeiten des täglichen Wahnsinns
  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

   
    anderswo.ist.nirgendwo

    komplizierte.traumwelt
   
    marie-adel-verpflichtet

   
    triochrio

    unzerschoent
    - mehr Freunde

   27.12.17 20:20
    Für das neue Jahr wünsch
   14.01.18 14:05
    Ich finde Kinder auch se
   14.01.18 15:34
    Kinder sind etwas Wunder
   28.01.18 13:32
    Erst hab ich ja gedacht
   28.01.18 13:54
    Oh....ich liebe diese Üb
   24.03.18 16:19
   

https://myblog.de/sprudelchen

Gratis bloggen bei
myblog.de





Die Sache mit den Kindern

Gerade habe ich einen Eintrag über Kinder gelesen. "Wie wichtig sind Kinder...." 

Kinder sind etwas Wundervolles. Ja, da stimme ich zu 100 % zu. Ich habe ein paar davon und dazu noch recht jung angefangen. Ob ich es bereut habe? Oh, jedes Mal, wenn ich auf dem Tisch lag und unter unerträglichen Schmerzen diese wunderbaren Kinder aus mir herausgepresst habe. „Warum hab ich mir das angetan?!“ waren meine Gedanken. Doch immer, wenn ich eins meiner Kinder das erste Mal auf dem Arm halten durfte, waren diese Gedanken weg.

Ich liebe meiner Kinder und manchmal muss ich sie auch hassen, wenn man Dinge tausend Mal sagen muss, wenn sie pubertierend durch die Gegend springen und mir das Leben nicht ganz so einfach machen oder wenn sie mich als selbstverständlich sehen. Putzfrau, Köchin, Wecker und auch persönlicher Fahrservice.

Gut, jetzt ist ein Großteil meiner Kinder schon selbst fahrtüchtig. Doch Mama ist immer noch wichtig, muss zu 100% Verständnis haben und ihre eigenen Bedürfnisse zurückstecken! Muss das Mama!!!! Das frage ich mich oft. Und oft komm ich zu dem Entschluss, Mama muss nun wirklich nicht immer zurückstecken, weil Mama auch Mensch ist.

Ich liebe meine Kinder, werde es immer tun. Doch manchmal nervt mich dieses ganze Mama-Sein. Das bin doch nicht ich. Auch wenn ich es mir ausgesucht habe. Kinder sind ein Geschenk. Doch keine Mutter, kein Vater sollte vergessen, wie wichtig die eigenen Bedürfnisse sind. Ich habe das unterschätzt. Habe mich zu viele Jahre nur um meine Kinder gekümmert und natürlich um meinen Mann. Dabei bin ich auf der Strecke geblieben. Deswegen tippe ich jetzt hier. Immer auf der Suche nach mir selbst. Nach meinem Sein und immer wenn ich meinem Sein auf die Spur komme, kommt das schlechte Mama-Gewissen durch.

Doch ich werde zu mir finden, ich sein können. Mein Selbst herausholen. Es steht schon hinter der Tür, klopft manchmal ganz vorsichtig und zieht sich dann zurück und oft hämmert es in letzter Zeit bedrohlich an der Tür und schreit „Lass mich endlich raus! Dein Sein ist so einzigartig, wunderbar. Sperr mich nicht länger weg!“ Kinder sind wunderbar. Mutter sein auch. Doch man selbst sein, sein eigenes Ich anerkennen ist schwer, noch schwerer mit Kindern. Jungs ich liebe euch, werde euch immer lieben. Doch Mama ist auch Mensch und der versteckte Teil will jetzt endlich raus.

13.1.18 19:16
 
Letzte Einträge: Frauen sind wie das Wetter, Das tote Dorf, HILFE!!!, Hilfe!!!!


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marie / Website (14.1.18 14:05)
Ich finde Kinder auch sehr wichtig, allerdings, ohne jetzt einen falschen Eindruck erwecken zu wollen, hätte ich mir auch durchaus ein Leben "ohne Kinder" bzw. ohne ein Kind, vorstellen können. Und ich kann es verstehen, wenn sich jemand gegen Kinder entscheidet.
Das ist natürlich nicht so ganz akzeptiert in unserer Gesellschaft, aber ich finde es in Ordnung, wenn es denn so ist und ich kenne einige.

Ich glaube der Grundsatz, erst die Kinder und dann an sich selbst denken, ist tief verankert und wird wohl auch überwiegend praktiziert.
Ich bin ja seit vielen Jahren alleinerziehend incl. Vollzeitjob, da habe ich schon versucht, auch immer mal nur für mich etwas zu tun. Ansonsten ging es in erster Linie immer erstmal um meine Tochter und dann kam ich. Aber ich sehe das auch als normal an.

Wie schnell sind die Kinder groß und dann hat man wohl mehr Zeit, wie einem manchmal lieb ist.

Aber ich verstehe schon was Du damit zum Ausdruck bringen möchtest und sehe es auch als sehr wichtig an, immermal sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und eben auch mal "fast" nur an sich selbst zu denken. ;-)

Viele Grüße, Marie


(14.1.18 15:34)
Kinder sind etwas Wunderbares. Ich würde keins mehr hergeben wollen :-)
Oh Marie, ich wollte eigentlich zum Ausdruck bringen, dass ich IMMER für meine Kinder da bin. Tag und Nacht. Und ich bin stolz auf jedes einzelne meiner Kinder.

Ich weiß, ich habe Fehler bei der Erziehung gemacht, nur eins ist perfekt. Sie vertrauen mir, reden mit mir über (fast) alles. Und einfach war es nicht wirklich immer. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass man selbst zwar in der Mutterrolle aufgehen muss, ich bezeichne mich gern mal als Übermutter ;-)

Doch sollte man sich nie selbst dabei vergessen. Manche stellen ein Leben mit Kindern als ein Mit-Kinder-Himmel-auf Erden dar. Dabei weiß jede Mutter, jeder Vater, dass es so viele Dinge gibt, die einen hilflos dastehen lassen. Da hilft kein Lehrbuch, kein Schönreden. Hat man vergessen, wie es ist, auch mal an sich selbst zu denken, fühlt man sich als Versager, Selbstzweifel und der Kram...hihi Hab ich alles schon durch.

Hmm.... Manchmal drücke ich Dinge vielleicht zu „hart“ aus, dabei bin ich mehr Schaf im Wolfspelz, wie Wolf im Schafspelz ;-)

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen
s



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung