Wer bin ich und andere Abartigkeiten des täglichen Wahnsinns
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Horror(chen)

Laut hämmernd klopft er an der Tür, angsterfüllt und bebend am ganzen Körper hält sie die Luft an, versteckt sich unter der Bettdecke. „Vielleicht geht er ja wieder?“ denkt sie sich, als sie seine Schritte näher kommen hört.

Er versucht nicht, leise zu sein. Er poltert, seine kraftvollen Schritte kommen immer näher, lassen ihr Bett vibrieren. Die Bettdecke, ihr einziger Schutz, ist lächerlich. Sie weiß, dass es kein Entkommen gibt. Nicht für sie, nicht jetzt.

Steht steht er genau vor ihr, gleich wird er sie aus aus dem Bett jagen..........

Du Scheißwecker, man, ich hab keine Lust auf Montag.“

Widerwillig hüpft sie aus dem Bett.

Neue Woche, neues Glück. So oder so ähnlich starten wir morgen wieder in unseren mehr oder weniger geliebten Job. Und mal abgesehen davon, dass die Arbeit meist mit den gleichen Arbeitsschritten einhergeht, gibt es sicher den einen oder anderen spannende Moment. Vielleicht müssen unerwartete Entscheidungen getroffen werden, vielleicht werden uns Entscheidungen abgenommen. Wer weiß das schon. Vielleicht ist es einfach nur der notwendige Bürotratsch oder unerwartet Veränderungen, die uns auch mal durcheinander bringen können. Trotz allem geht man Montag mit dieser Erwartung hin, dass es aufwärts geht. Na ich zumindest.


14.1.18 18:26


Die Sache mit den Kindern

Gerade habe ich einen Eintrag über Kinder gelesen. "Wie wichtig sind Kinder...." 

Kinder sind etwas Wundervolles. Ja, da stimme ich zu 100 % zu. Ich habe ein paar davon und dazu noch recht jung angefangen. Ob ich es bereut habe? Oh, jedes Mal, wenn ich auf dem Tisch lag und unter unerträglichen Schmerzen diese wunderbaren Kinder aus mir herausgepresst habe. „Warum hab ich mir das angetan?!“ waren meine Gedanken. Doch immer, wenn ich eins meiner Kinder das erste Mal auf dem Arm halten durfte, waren diese Gedanken weg.

Ich liebe meiner Kinder und manchmal muss ich sie auch hassen, wenn man Dinge tausend Mal sagen muss, wenn sie pubertierend durch die Gegend springen und mir das Leben nicht ganz so einfach machen oder wenn sie mich als selbstverständlich sehen. Putzfrau, Köchin, Wecker und auch persönlicher Fahrservice.

Gut, jetzt ist ein Großteil meiner Kinder schon selbst fahrtüchtig. Doch Mama ist immer noch wichtig, muss zu 100% Verständnis haben und ihre eigenen Bedürfnisse zurückstecken! Muss das Mama!!!! Das frage ich mich oft. Und oft komm ich zu dem Entschluss, Mama muss nun wirklich nicht immer zurückstecken, weil Mama auch Mensch ist.

Ich liebe meine Kinder, werde es immer tun. Doch manchmal nervt mich dieses ganze Mama-Sein. Das bin doch nicht ich. Auch wenn ich es mir ausgesucht habe. Kinder sind ein Geschenk. Doch keine Mutter, kein Vater sollte vergessen, wie wichtig die eigenen Bedürfnisse sind. Ich habe das unterschätzt. Habe mich zu viele Jahre nur um meine Kinder gekümmert und natürlich um meinen Mann. Dabei bin ich auf der Strecke geblieben. Deswegen tippe ich jetzt hier. Immer auf der Suche nach mir selbst. Nach meinem Sein und immer wenn ich meinem Sein auf die Spur komme, kommt das schlechte Mama-Gewissen durch.

Doch ich werde zu mir finden, ich sein können. Mein Selbst herausholen. Es steht schon hinter der Tür, klopft manchmal ganz vorsichtig und zieht sich dann zurück und oft hämmert es in letzter Zeit bedrohlich an der Tür und schreit „Lass mich endlich raus! Dein Sein ist so einzigartig, wunderbar. Sperr mich nicht länger weg!“ Kinder sind wunderbar. Mutter sein auch. Doch man selbst sein, sein eigenes Ich anerkennen ist schwer, noch schwerer mit Kindern. Jungs ich liebe euch, werde euch immer lieben. Doch Mama ist auch Mensch und der versteckte Teil will jetzt endlich raus.

13.1.18 19:16


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